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Stadion: Gerhard-Hanappi Stadion
Land: Österreich
Zuseher: 11800
Datum: 19.03.2005
Spielbeginn: 18:30
Ergebnis: 1:0 (0:0)
Eingetragen von: Leini

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Ein klassischer "Zidane im Wolfspelz"
Das lange Warten hat ein Ende. Endlich, nach über 3monatiger St.Hanappi-Abstinenz konnte man im Rahmen der Meisterschaft 2004/2005 dem ersten Heimspiel bei polaren Temperaturen beiwohnen. Jetzt „live“ vor Ort konnte man auch die Entscheidung der letzten Wochen betreffend der Spielverschiebung mehr als verstehen. Der Rasen präsentierte sich vor allem entlang der Südtribüne in einem wahrlich erbärmlichen Zustand. Eine Rasenheizung, wie ja auch vehement in den letzten Wochen von allen Seiten für das Praterstadion gefordert wurde, sollte auch hier, ganz gut kommen.

Cirka 1 Stunde vor Spielbeginn traf man (CL & LL, Bernd K., Jürgen M., sowie Robert & Christa) sich beim Eingang Nordtribüne. Bei einem Bierchen sowie Cola Light für LL bestaunten wir das Spalier von „Superturtels im Alarmkostüm“ welche wohl für den spärlichen und sehr friedfertigen Support aus Graz (c.a. 150 Rote Teufel) ausgerückt waren. Nach überstandener Eintrittskontrolle (Originalton: „Wos hobns den im Rucksack ?“) ging es schnurstracks auf unsere Plätze hoch oben im Adlerhorst Nord, 2. Rang Reihe 15.

Wie immer glänzender Support von den Ultras im Westsektor. Schöne Anfangschoreo mit grün-weißen Fahnen sowie saukluger Kontra auf die Rauchgasvergiftungsaktion von voriger Woche am Horrplatz in der Pause. Einzig allein der sich sehr zurückhaltende Andy Marek dürfte wohl entweder verkühlt oder „nicht gut drauf“ gewesen sein. (He, beim 1. Heimspiel der Saison darf man sich schon etwas mehr von einem Platzsprecher-Profi erwarten.)

Doch nun zum Spiel: Die Grazer machten von der ersten Minute an gehörigen Druck. Vor allem bis zur 17. Spielminute bewegte sich alles gefährlich in Richtung Rapid-Tor. „Schoko“ Schachner hat seine Mannen aus Graz sehr gut auf die Hütteldorfer eingestellt. Wirklich überraschend für mich war der Umstand, dass „Hicke“ mit nur einem Stürmer (Axel Lawaree) im eigenen Stadion auf „Konter“ spielen ließ. Dieser hatte dann auch so ziemlich die einzige Chance in Hälfte 1. Nach Flanke Hoffmann konnte Lawaree mit dem Kopf einen ziemlich wuchtigen Aufsitzer, welcher aber durch Torhüter Schranz hervorragend pariert wurde, fabrizieren.

Keine großen Veränderungen dann in der 2. Hälfte. Weiterhin Überlegenheit durch den GAK. Chancen von Aufhauser (76.), Ehmann (78.) sowie Kollmann (80.) parierte unsere neue „Nationalteamnummer 1“ Helge Payer fantastisch. Doch nun folgte der überirdische Auftritt von Axel Lawaree. In der 82. Minute lies er mit einem klassischen „Zidane (=Drehung um die eigene Achse, welche unter akrobatischer Leistung am Ball stehend, vollzogen wird) am 5er, zwei GAK-Verteidiger  (Ehmann und Tokic) aussteigen und knallte die Frucht wuchtig an Schranz vorbei unter die Querlatte.

1:0

Kollektiver Freudentaumel im Stadion. Wenige Minuten noch bis zum Abpfiff. Verlängerung wird mit 3 Minuten angezeigt. In dieser Nachspielzeit kam es auch noch zu einer gefährlichen Aktion als der Rapid-Verteidiger Valachovic eine Flanke mit dem Kopf verlängerte und der Ball an die Stange knallte.


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