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Stadion: Ernst-Happel-Stadion
Land: Österreich
Zuseher: 46000
Datum: 18.10.2005
Spielbeginn: 20:45
Ergebnis: 0:1 (0:0)
Eingetragen von: Leini

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Wiedereinmal machten sich Admin, Adminjunior, B.K. sowie R.S. nebst Gattin auf den Weg ins Praterstadion. Heute stand die CL-Partie gegen Brügge am Programm. Große Hoffnung hegte man heute, endlich mal 3 Punkte in der Champions League zu machen.

Das Spiel selber begann mit einer guten Phase des Gegners aus Belgien. Bereits nach zwei Minuten bediente Balaban den (Warum-auch-immer-)Millionenstar Portillo mit einem Stanglpass, doch selbiger verfehlte zur Beruhigung der rund 46.000 Zuschauer den Ball. Rapid antwortet nur drei Minuten später mit der ersten von mehreren Riesenchancen. Nach Lochpass von Hofmann für Lawaree scheiterte der grün-weiße Belgier vor Butina das erste Mal. Diese vergebene Chance war dann auch der Auftakt für einen Reigen an Möglichkeiten. Möglichkeiten, die aber auch Brügge in geringerer Zahl zu verzeichnen hatte.

Wir ersparen uns an dieser Stelle eine genau Beschreibung aller Torchancen der ersten 30 Minuten, erwähnen aber noch einen gefährlichen Kopfball von Kincl zu Beginn, einen Schuss von Andi Dober sowie einen Vorstoß von Adamski, der Rapid in Führung bringen hätten können. Auf der anderen Seite bediente Blondel Portillo nach mehr als einer Viertelstunde mit einem Superpass, dessen Abschluss jedoch äußerst mangelhaft war. In den letzten 15. Minuten der ersten Spielhälfte dann Möglichkeiten beinahe im Minutentakt, wobei immer wider betont werden muss, dass auch Brügge im Gegenzug zu einigen gefährlichen Situationen kam.

In der 42. Minute dann aber die eingangs angedeutete Situation, die zu Diskussionen führte: Nach einem Ivanschitz-Corner wehrte Torhüter Butina den Kopfball von Hlinka mit der Brust wohl hinter der Linie ab. Und auch wenn es in diesem Spiel unzählige andere Chancen für unsere Mannschaft gegeben hat, ist diese Situation vielleicht auch ein Ausdruck für die Glücklosigkeit, die sich wie ein roter Faden durch die Herbstsaison von Rapid zieht. Aufsehen erregte vor der Pause noch eine Möglichkeit für die Belgier durch Clement, der nach einem Blackout von Payer plus Vordermannschaft völlig freistehend zum Ball kam. Es blieb aber beim 0:0.

Nach der Pause ging das Hin- und Her mit Vorteilen für die Gastgeber munter weiter. Höhepunkt eine Idealflanke von Ivanschitz zu Kincl, der mit einem tollen Kopfball aus zehn Metern leider nur die Latte traf.

Und dann kommt es natürlich wie es kommen muss: Der Brüggerianer (oder wie auch immer) Dufer flankte völlig ungehindert von der rechten Seite, Balaban wartete, von Korsos nicht gut bewacht, bei der zweiten Stange und hatte großes Glück den Ball im Tor unterzubringen. Die Kugel sprang ihm vom linken auf den rechten Fuß, von wo er an Payer vorbei ins Tor kollerte.

Der zuvor gemeinsam mit Martin Hiden für den sehr glücklosen Lawaree bzw. Andi Dober ins Spiel gekommene Akagündüz brachte in ein paar Spielszenen noch ein wenig frischen Wind vorne, an der Niederlage konnte aber auch er nichts mehr ändern.

       



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