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Stadion: Gerhard-Hanappi Stadion
Land: Österreich
Zuseher: 17455
Datum: 10.08.2005
Spielbeginn: 20:45
Ergebnis: 1:1 (0:1)
Eingetragen von: Leini

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"Ein Taurus aus Moskau..............."
Am 10.8. 2005 machten sich Admin sowie Bernd K. auf den Weg ins "St. Hanappi". Die Karten hat man in weiser Vorraussicht gleich am ersten Tag des Verkaufs gekrallt. Gut so, denn in nur 5 Tagen war die Hütte ausverkauft. Das Ziel, endlich nach so langer Champions League Abstinenz wieder mal dabei sein zu dürfen, war nur mehr 2 Spiele entfernt und dementsprechend groß war natürlich die Nachfrage um Karten für das Spiel.
Man konnte schon vor Anpfiff das Prickeln, die Emotion und Aufgeladenheit der 17500 Zuseher spüren. Unter tobenden Applaus und herrlicher Choreo aus dem Block West betraten die Spieler beider Mannschaften das Spielfeld.
Endlich wieder mal "internationale" Stimmung in der Heimarena.

Das Spiel begann beeindruckend. Rapid spielte von der ersten Minute an groß auf. Mit unglaublichen Druck versuchte man so früh wie möglich gegen die Lokomotive aus Moskau zu einem Torerfolg zu kommen. Gute Kombinationen des großartig aufspielenden Ivanschitz sowie Hofmann brachten das Publikum an den Rand der Ekstase. Wenn jetzt noch ein Tor fallen würde.

Und da war es schon das Tor. Aber was für ein Schock für die 17500 grünen Seelen. Es hieß nämlich 0:1.

Was war geschehen ?

Es war die 10. Spielminute. Ein Pass vom Russen Lebedenko wurde von Jozef Valachovic abgefälscht und landete direkt vor den Beinen von Samedow, der aus kürzester Entfernung keinerlei Problem hatte den Ball an Helge Payer vorbei ins Tor zu schieben.
Plötzlich war auch die Sicherheit bei den Hütteldorfern komplett weggefegt. Angriff um Angriff von den Russen. Helge Payer aber in bestechender Form, konnte das Schlimmste verhindern und so ging man mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.

Nach Wiederanpfiff gleiches Bild wie am Anfang des Spiels. Ivanschitz, Hofmann, Dober, Akagündüz sowie Hlinka zauberten groß auf und begannen die Russen stark unter Druck zu setzen. Torchance um Torchance wurde herausgearbeitet. Einzig allein der entscheidende Treffer wurde dem Team rund um Hicke verwehrt.

Doch dann, wir schreiben die 74. Spielminute, Rapids Offensivbemühungen werden belohnt. Nach sehenswerten Pass von Ivanschitz in den russischen Strafraum wurde Akagündüz von Bikey umgerissen. Unter wütenden Protesten der Zuseher die nun den Strafstoß forderten zeigte der portugisische Schiedsrichter Batista auf den Elfmeterpunkt.
Valachovic behält die Nerven und knallt die Frucht unhaltbar ins linke untere Eck.

Ausgleich 1:1

Letzte Aktion des Spiels: Steffen Hofmann zieht knapp an der Strafraumgrenze volley ab, der Ball landet aber nur noch an die linke Stange.

Es bleibt beim Remis.

Fazit:
Die Hoffnung lebt. Jetzt heißt es wirklich: Macht das Unmögliche möglich und kehrt erfolgreich am 23. August aus Moskau zurück. Ich halte euch die Daumen.



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