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Stadion: GSV-Platz
Land: Österreich
Zuseher: 450
Datum: 15.04.2007
Spielbeginn: 10:15
Ergebnis: 0:0 (0:0)
Eingetragen von: Leini

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"Das erste Mal"
Als Bewohner des Nachbarbezirkes Währing,  war es wahrlich kein weiter Weg zum Platzderby zwischen dem SV Gersthof und dem Post SV Wien, beides Wiener Traditionsklubs die aktuell ihren Tabellenplatz im oberen Drittel der Wiener Stadtliga (4.Liga in Österreich) eindrucksvoll verteidigen.
Bei herrlichem Wetter besuchte man(n) mit Frau also um 10.00 Uhr vormittags den Kunstrasenplatz nebst Brunswick-Bowlinghalle in der Schumanngasse/Händelgasse im 17. Bezirk Wiens.
Am Eintrittshäuschen besorgte man sich wenige Minuten vor Spielbeginn die Eintrittskarten, das Stück um wohlfeile 7 Euro.

Das Spiel war gut besucht. Von den geschätzten  400 Besuchern hatte es sich bereits die überwiegende Mehrheit auf den Holzbänken, welche ausschließlich entlang einer Seitenoutlinie  vorhanden sind, gemütlich gemacht. Frau vertiefte sich sofort in die aktuellen Tageszeitungen (irgendwie ein bisserl peinlich und liebenswürdig zugleich, so inmitten 350 enthusiasmierter Hools welche jede „Derby-Aktion“ am Geläuf beobachten und lautstark kommentieren).
Nachdem die ersten Minuten des Spiels vorüber waren, gönnte ich mir einen kleinen Frühstücks-Snack, den ich noch bitter bereuen musste. Doch dazu später..............

Dem Spiel merkte man an, dass keine der beiden Mannschaften verlieren wollte. Vorsichtiges abtasten bzw. die sehr defensive Spielanlage beider Vereine machte sich schnell bemerkbar. Ab und zu mal ne schöne Einzelaktion, das wars aber auch schon. Zur Verteidigung muss man aber anmerken das der Kunstrasen natürlich den Ball extrem schnell macht und auch relativ hoch „aufhüpfen“ lässt. Nicht wirklich einfach für die „Spielers“. (copyright Ernst Happel). Wie auch immer, Halbzeitpfiff des überaus engagierten Schiedsrichters.

0:0 Halbzeit.

Nun aber Auftritt für mein vorher erwähntes Frühstück.

In meiner Gier hatte ich auf nüchternen Magen eine Semmel mit Wurst unbekannter Herkunft, dafür aber megafett, runtergewürgt. Nein, nein, dem nicht genug auch noch einen halben Liter eiskaltes Coke nachgeschüttet. Also irgendwie läuteten dann „magen-kreislauf-technisch“ alle Alarmglocken und es kam dann in der Halbzeitpause zum halbwegs zivilisierten Rückzug. Die anschließend stattgefundenen Dramen auf der Toilette bei mir zu Hause erspare ich euch.

Fazit:

Kann mich wirklich nicht erinnern jemals ein Spiel zur Halbzeit verlassen zu haben.
Aber wie heißt es so schön: Für alles ist es irgendwann mal „das erste Mal“.

p.s.: Das Spiel endete übrigens 0:0. Somit nicht wirklich was versäumt



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